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NOTARKAMMER SACHSEN

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Pressemeldungen
  • Das Testament Alleinerziehender: Für minderjährige Kinder vorsorgen

    Familien in Deutschland sind vielfältig, und immer häufiger kommt es vor, dass Paare mit gemeinsamen Kindern getrennte Wege gehen. Oft gilt dann die ganze Aufmerksamkeit der Gegenwart, zur Vorsorge bleibt kaum Gelegenheit.Trotzdem sollten sich auch getrennt lebende Eltern aus gutem Grund mit ihrer Nachlassplanung befassen. (...)
    [März 2021]
  • Azubi beim Notar? – na klar!

    Anmelden – Informieren – Entscheiden: Bist Du auf der Suche nach einem abwechslungsreichen Beruf, interessierst Dich für Rechtsfragen, kommunizierst und organisierst gern und kannst gut mit Menschen umgehen? Dann ist der Beruf der/des Notarfachangestellten genau richtig für Dich. Um Dich auch in Zeiten von Corona und Homeschooling zu informieren und Deine Fragen zu beantworten, lädt Dich die Notarkammer Sachsen in der Woche vom 8. bis 12. März, jeweils von 14 bis 18 Uhr, zu einem Live-Chat ein. (...)
    [März 2021]
  • Fit für die Zukunft – neues Wohnungseigentumsgesetz (WEG)

    Ende letzten Jahres ist das Gesetz zur Förderung der Elektromobilität und zur Modernisierung des Wohnungseigentumsgesetzes in Kraft getreten. Durch die grundlegende Reform des Wohnungseigentumsrechts sollen zerstrittene Gemeinschaften sowie Sanierungsstau der Vergangenheit angehören und das Gesetz an die Bedürfnisse der heutigen Zeit angepasst werden. (...)
    [März 2021]
  • Vermögen weitergeben – welche Fristen sind zu beachten?

    „Sich frühzeitig zu kümmern“ ist ein guter Vorsatz. Das gilt auch für die Frage, wie Vermögen in die nächste Generation weitergegeben werden kann. Ob tatsächlich zeitnahes Handeln geboten ist, hängt jedoch vom Einzelfall ab. Denn es gibt ganz verschiedene Fristen, die von Bedeutung sein können. Eines haben sie gemeinsam: Sie dauern meistens zehn Jahre. (...)
    [Januar 2021]
  • Gültiges Testament auch mit unleserlicher Unterschrift

    Ein Testament kann handschriftlich oder notariell errichtet werden. Aufgrund der professionellen Beratung durch die Notarin oder den Notar bietet das notarielle Testament einen höheren Grad an Rechtssicherheit. Auch wer aufgrund krankheitsbedingter Schwächung nicht mehr in der Lage ist, seinen letzten Willen handschriftlich niederzulegen, aber dennoch für den Todesfall vorsorgen will, findet notarielle Unterstützung. Für die Unterschrift unter einem notariellen Testament kann es nämlich ausreichen, wenn man versucht, seinen Nachnamen zu schreiben. Der Anfangsbuchstabe und eine geschlängelte Linie können genügen. (...)
    [Dezember 2020]
Alle MeLDungen

In Kooperation mit der regionalen Presse und weiteren Institutionen veranstaltet die Notarkammer Sachsen jedes Jahr im Herbst Leserforen zu Themen aus der notariellen Praxis.

 

Nährere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen werden rechtzeitg in der örtlichen Presse veröffentlicht. Im Hinblick auf eventuell erforderliche Änderungen bitten wir um Beachtung der Presseinformationen. Dies gilt insbesondere auch für den jeweiligen Veranstaltungsort.

 

Einzelheiten zur Anmeldung sehen Sie, indem Sie bei den einzelnen Terminen auf die Detailansicht wechseln.

 

Selbstbestimmt vererben – das richtige Testament für die eigene Familie

11.03.2021, 18:30

Virtuelles Leserforum der Notarkammer Sachsen und der Leipziger Volkszeitung

 

 

In vielen familiären Verflechtungen scheint es bei der Nachlassplanung auf dem ersten Blick keinen Regelungsbedarf zu geben. So erben bei unverheirateten oder geschiedenen Eltern nach dem Gesetz die eigenen Kinder; bei Patchworkfamilien steht den Stiefkindern hingegen nicht automatisch ein Erbrecht zu.

 

Doch was ist, wenn das eigene Kind noch minderjährig ist? „Sofern die Eltern bis zum Erbfall gemeinsam sorgeberechtigt waren, verwaltet der verbleibende Elternteil für das minderjährige Kind auch das vom anderen Elternteil geerbte Vermögen, bis das Kind volljährig ist,“ erklärt Tim Hofmann, Geschäftsführer der Notarkammer Sachsen. Dies kann bei Geschiedenen zu der verqueren Konstellation führen, dass der Ex-Partner dennoch Zugriff auf das vererbte Vermögen erhält.

 

Auch bei Patchworkfamilien gestaltet sich die Erbfolge etwas komplizierter: Hier kann sich der Einzelne schnell benachteiligt fühlen – sei es, weil ein Kind unabhängig von der innigen sozialen Bindung leer ausgeht, wenn der Stiefelternteil ohne eine letztwillige Verfügung verstirbt – oder weil ein Stiefkind durch das Vorversterben des Stiefelternteils im Erbfall des eigenen Elternteils an dem Vermögen beider Ehegatten beteiligt wird und die eigenen Kinder hierdurch einen Nachteil erleiden. Sofern keine ausdifferenzierte testamentarische Regelung getroffen wird, hängen die Erbbeteiligungen bei Patchworkfamilien vom puren Zufall ab.

 

Und bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften? „Bei dieser Familienkonstellation zu berücksichtigen ist, dass dem Partner anders als bei Ehegatten kein gesetzliches Erbrecht zusteht und er immer durch eine letztwillige Verfügung abgesichert werden muss,“ erläutert Hofmann.

 

Gemeinsam haben alle Familienkonstellationen: Je komplexer die Familien­verhältnisse, desto schwieriger gestaltet sich die Nachlassregelung. Über folgenreiche Fallstricke und den Weg zu dem passenden Testament für Ihre Familienkonstellation informieren Sie Notarinnen und Notare am 11. März um 18:30 Uhr zum Online-Leserforum der Leipziger Volkszeitung in Zusammenarbeit mit der Notarkammer Sachsen. Die Veranstaltung unter dem Titel „Selbstbestimmt vererben – das richtige Testament für die eigene Familie“ wird in diesem Jahr virtuell stattfinden. Den Livestream können Sie am 11. März ab 18:30 Uhr über das Portal der Leipziger Volkszeitung (www.lvz.de) verfolgen.

 

Ihre Fragen zum Thema können Sie vorab an info@notarkammer-sachsen.de richten.