Pressemeldungen
  • Unsicherheit am Krankenbett – Eine Patientenverfügung kann helfen

    Erneut musste sich der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung vom 02.04.2019 (Az.: VI ZR 13/18) mit lebensverlängernden Maßnahmen befassen. Und wieder einmal zeigte sich auf tragische Weise, wie der Wille des Patienten mit einer Patientenverfügung hätte ermittelt und so Unsicherheiten in der medizinischen Behandlung sowie Rechtsstreitigkeiten vermieden werden können. (...)
    [April 2019]
  • Die Zehn-Jahres-Frist bei der Immobilienschenkung

    Jedes Jahr werden in Deutschland mehrere Tausend Grundstücke durch Schenkungen übertragen. Die Gründe hierfür sind vielfältig. So kann die Übertragung die Basis für den Hausbau der Kinder sein. Mancher will sich aber auch von der Last der Bewirtschaftung befreien. In anderen Fällen wiederum sollen der künftige Nachlass möglichst gering gehalten oder steuerliche Freibeträge umfassend ausgenutzt werden. Stets kommt man im notariellen Vorgespräch auf die berühmten „zehn Jahre“ zu sprechen, denn diese Frist spielt bei der Schenkung von Immobilien an vielen Stellen eine wichtige Rolle. Aber Achtung: Ob und wann die Frist anläuft, kann von Rechtsgebiet zu Rechtsgebiet unterschiedlich sein. (...)
    [März 2019]
  • „Clevere Vorsorge – Kein Fall für’s Internet“ - Tag der offenen Tür am 10. April in Sachsens Notariaten

    Wer vorausschauend plant, kann sich und seine Familie gut absichern. Dabei sollte man auf vermeintlich einfache Muster aus dem Internet verzichten. Welche Nachteile das Ankreuzen in Formularen hat und wie Sie sich rechtlich besser absichern können, erfahren interessierte Bürgerinnen und Bürger beim traditionellen „Tag der offenen Tür“, den Notarinnen und Notare in Sachsen in diesem Jahr am Mittwoch, den 10. April, von 15 Uhr bis 17.30 Uhr veranstalten. (...)
    [Februar 2019]
  • Ab 29. Januar 2019 gelten in Europa neue Regelungen für Ehen und Lebenspartnerschaften

    Die EU-Güterrechtsverordnungen sind ein Meilenstein, der das internationale Familienrecht in der europäischen Union erheblich vereinfachen wird. Ab dem 29. Januar 2019 werden die neuen Regelungen auf sämtliche Fragen des ehelichen Güterstands und der Güterstände eingetragener Lebenspartnerschaften angewendet. (...)
    [Januar 2019]
  • Bei Hochzeitstermin ab dem 29. Januar 2019: Jetzt gelten die EU-Güterrechtsverordnungen!

    Ab dem 29. Januar 2019 gelten für neu geschlossene Ehen und eingetragene Lebenspartnerschaften mit internationalem Bezug die sog. EU-Güterrechtsverordnungen. Diese Verordnungen regeln, welche Rechtsordnung für das eheliche Güterrecht gilt. (...)
    [Januar 2019]
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Berufsziel Notar/in

Der Weg zum Notarberuf steht jedem Juristen offen, der die Erste und Zweite Juristische Staatsprüfung mit überdurchschnittlichem Erfolg abgelegt hat. Außerdem muss die Bewerberin bzw. der Bewerber nach seiner Persönlichkeit und seinen Leistungen für das Amt des Notars geeignet sein.

 

Bei Vorliegen dieser Voraussetzungen besteht im Rahmen des Bedarfs die Möglichkeit, als Notarassessorin bzw. Notarassessor in den Vorbereitungsdienst des Freistaates Sachsen aufgenommen zu werden. Die Ableistung dieses Vorbereitungsdienstes als Notarassessor ist Voraussetzung für die spätere Ernennung zur Notarin bzw. zum Notar. Es werden jedoch stets nur so viele Notarassessoren eingestellt, wie entsprechend der Altersstruktur der amtierenden Notare und der Anzahl der zur Versorgung der Bevölkerung notwendigen Notarstellen später voraussichtlich als Notare bestellt werden können. Demgemäß erfolgen die Ausschreibung von Notarassessorenstellen durch das Sächsische Staatsminsterium der Justiz - regelmäßig im Frühjahr und Herbst - nur im Umfang des entsprechenden Bedarfs. Diese Ausschreibung als Grundlage des Bewerbungsverfahrens wird jeweils im Sächsischen Justizministerialblatt veröffentlicht. Die Auswahl und Einstellung der Bewerber für den Assessorendienst erfolgt in Abstimmung mit der Notarkammer Sachsen ebenfalls durch das Sächsische Staatsministerium der Justiz.

 

Während des Vorbereitungsdienstes gewinnen Notarassessoren praktische Erfahrungen durch die Ausbildung bei verschiedenen Notaren, die Übernahme von Notarvertretungen und Notariatsverwaltungen sowie Teilnahme an zahlreichen Fortbildungsveranstaltungen. Sächsische Notarassessoren stehen in einem öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnis zum Freistaat Sachsen und erhalten Bezüge, die denen eines Richters auf Probe angeglichen sind. Nach Ablauf der 3-jährigen Regelzeit können sich Notarassessoren auf freiwerdende Notarstellen bewerben, die vom Sächsischen Staatsministerium der Justiz ausgeschrieben werden. Auch diese Ausschreibung wird im Sächsischen Justizministerialblatt veröffentlicht.

 

Flyer Berufsziel Notar/in?

 

Weitere Informationen (Sächisches Staatsministerium der Justiz)

Ausschreibung von 4 Notarassessorenstellen

Das Sächsische Staatsministerium der Justiz hat vier Stellen als Notarassessorin / Notarassessor ausgeschrieben. Bewerbungen können bis zum 05.06.2019 an das Sächsische Staatsministerium der Justiz gerichtet werden.

Für Rückfragen steht Ihnen der Geschäftsführer der Notarkammer Sachsen, Herr Notarassessor Kahlisch, gern zur Verfügung.

Stellenausschreibung (pdf-Datei)