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NOTARKAMMER SACHSEN

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Pressemeldungen
  • Kosten sparen beim Hauskauf? - Risiken von verdeckten Bauherrenmodellen

    In Zeiten steigender Immobilienpreise durch eine Aufspaltung von Grundstückskauf und Bauvertrag Grunderwerbsteuer und Notarkosten sparen? Klingt zunächst verlockend. Aber Vorsicht! Dies kann für Käufer ein großes Risiko bedeuten. (...)
    [Juli 2021]
  • Den letzten Willen umsetzen - mit Testamentsvollstrecker

    Vielfach haben Erblasser Sorge, dass ihre Erben mit der Verteilung des Nachlasses und seiner Verwaltung überfordert sind oder deswegen gar Streit entsteht. Dann wird das Erbe womöglich zur Last und das wollen die wenigsten. In diesen und in weiteren Fällen kann ein Testamentsvollstrecker helfen, den letzten Willen des Erblassers umzusetzen. (...)
    [Juni 2021]
  • Der Wunsch nach Sterbehilfe – ein Fall für die Patientenverfügung?

    Mehr als ein Jahr nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur ärztlich begleiteten Lebensbeendigung ist die Rechtslage weiterhin unklar. In den Notariaten und Notarkammern häufen sich die Anfragen, ob Regelungen dazu in einer Patientenverfügung möglich sind. (...)
    [Mai 2021]
  • Teure Fehler beim Hauskauf – auf das richtige Timing kommt es an!

    „Gutes Timing ist die halbe Miete“- Das gilt auch beim Immobilienkaufvertrag und für die damit zusammenhängenden Dinge, die potentielle Käufer erledigen müssen. Denn: Schlechtes Timing kann teuer werden! (...)
    [April 2021]
  • Das Testament Alleinerziehender: Für minderjährige Kinder vorsorgen

    Familien in Deutschland sind vielfältig, und immer häufiger kommt es vor, dass Paare mit gemeinsamen Kindern getrennte Wege gehen. Oft gilt dann die ganze Aufmerksamkeit der Gegenwart, zur Vorsorge bleibt kaum Gelegenheit.Trotzdem sollten sich auch getrennt lebende Eltern aus gutem Grund mit ihrer Nachlassplanung befassen. (...)
    [März 2021]
Alle MeLDungen

In Kooperation mit der regionalen Presse und weiteren Institutionen veranstaltet die Notarkammer Sachsen jedes Jahr im Herbst Leserforen zu Themen aus der notariellen Praxis.

 

Nährere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen werden rechtzeitg in der örtlichen Presse veröffentlicht. Im Hinblick auf eventuell erforderliche Änderungen bitten wir um Beachtung der Presseinformationen. Dies gilt insbesondere auch für den jeweiligen Veranstaltungsort.

 

Einzelheiten zur Anmeldung sehen Sie, indem Sie bei den einzelnen Terminen auf die Detailansicht wechseln.

 

Selbstbestimmt vererben – das richtige Testament für die eigene Familie

11.03.2021, 18:30

Virtuelles Leserforum der Notarkammer Sachsen und der Leipziger Volkszeitung

 

 

In vielen familiären Verflechtungen scheint es bei der Nachlassplanung auf dem ersten Blick keinen Regelungsbedarf zu geben. So erben bei unverheirateten oder geschiedenen Eltern nach dem Gesetz die eigenen Kinder; bei Patchworkfamilien steht den Stiefkindern hingegen nicht automatisch ein Erbrecht zu.

 

Doch was ist, wenn das eigene Kind noch minderjährig ist? „Sofern die Eltern bis zum Erbfall gemeinsam sorgeberechtigt waren, verwaltet der verbleibende Elternteil für das minderjährige Kind auch das vom anderen Elternteil geerbte Vermögen, bis das Kind volljährig ist,“ erklärt Tim Hofmann, Geschäftsführer der Notarkammer Sachsen. Dies kann bei Geschiedenen zu der verqueren Konstellation führen, dass der Ex-Partner dennoch Zugriff auf das vererbte Vermögen erhält.

 

Auch bei Patchworkfamilien gestaltet sich die Erbfolge etwas komplizierter: Hier kann sich der Einzelne schnell benachteiligt fühlen – sei es, weil ein Kind unabhängig von der innigen sozialen Bindung leer ausgeht, wenn der Stiefelternteil ohne eine letztwillige Verfügung verstirbt – oder weil ein Stiefkind durch das Vorversterben des Stiefelternteils im Erbfall des eigenen Elternteils an dem Vermögen beider Ehegatten beteiligt wird und die eigenen Kinder hierdurch einen Nachteil erleiden. Sofern keine ausdifferenzierte testamentarische Regelung getroffen wird, hängen die Erbbeteiligungen bei Patchworkfamilien vom puren Zufall ab.

 

Und bei nichtehelichen Lebensgemeinschaften? „Bei dieser Familienkonstellation zu berücksichtigen ist, dass dem Partner anders als bei Ehegatten kein gesetzliches Erbrecht zusteht und er immer durch eine letztwillige Verfügung abgesichert werden muss,“ erläutert Hofmann.

 

Gemeinsam haben alle Familienkonstellationen: Je komplexer die Familien­verhältnisse, desto schwieriger gestaltet sich die Nachlassregelung. Über folgenreiche Fallstricke und den Weg zu dem passenden Testament für Ihre Familienkonstellation informieren Sie Notarinnen und Notare am 11. März um 18:30 Uhr zum Online-Leserforum der Leipziger Volkszeitung in Zusammenarbeit mit der Notarkammer Sachsen. Die Veranstaltung unter dem Titel „Selbstbestimmt vererben – das richtige Testament für die eigene Familie“ wird in diesem Jahr virtuell stattfinden. Den Livestream können Sie am 11. März ab 18:30 Uhr über das Portal der Leipziger Volkszeitung (www.lvz.de) verfolgen.

 

Ihre Fragen zum Thema können Sie vorab an info@notarkammer-sachsen.de richten.